Historie


Arbeitsplatz von Fr. Mücke 1974
Einkauf, Abrechnung, Telefondienst.

An diesem Reißbrett von Hr. Feucht entstanden die ersten Konstruktionen der FM

Die Frühstücksecke.

Ampexmagnetband

1986 - Messe Hannover
FM Prüfrechner zur Erfassung und Berechnung von statistischen Qualitätsdaten auf dem Messestand eines Kunden links unten.
Der FM Prüfrechner war ein Vorläufer eines Industrie-PCs.

1986 - Messe Hannover, Messestand FM.

1986 - Messe Hannover

Messe-Stand

Messe, Frau Mücke

Prüfrechner

Arbitrary-Funktionsgenerator für Standard und frei-programmierbare Funktionen.

Steuergerät für X - Y - Manipulator zur Bewegung von Ultraschall-Prüfköpfen zur Druckbehälterprüfung in Kernkraftwerken. Fa. Deutsch Wuppertal.

Leistungsverstärker für die Zählerprüfung, Kunde: Hamburger Elektronik Gesellschaft
 

Freiprogrammierberer Funktionsgenerator

Steuergerät (rechts unten) für analoges Magnetbandgerät zur Meß-Datenerfassung

Steuergerät...
 

Detail, Leistungsverstärker

Leistungsverstärker, Zählerprüfung, Hamburger Elektronik Gesellschaft

Leistungsverstärker

Leistungsnetzteil f. Lampenansteuerung (Optronik GmbH)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Chronologie

Am 4.11.1972 gründeten der Diplomingenieur Peter Feucht und der Ingenieur Wolfgang Meletzki in Berlin-Schöneberg eine Elektronikfirma, die zunächst als Meletzki KG eingetragen wurde und ein Jahr später in Feucht und Meletzki KG umfirmierte. Die Arbeitsgebiete waren die Entwicklung und Fertigung elektrotechnischer und elektromedizinischer Geräte sowie Feinmechanik.

Es entstand ein neuartiges Blutdruckmeßgerät nach dem „Stereocard-Verfahren“, das in Serie ging. Es wurden neuartige EKG-Verstärker zur Aufnahme von Elektrokardiogrammen von Patienten mit Herzschrittmachern und für Aufnahmen in elektrisch gestörter Umgebung entwickelt. Die EKG-Geräte sowie die dazugehörigen Herzfrequenz-Monitore wurden im Deutschen Herzzentrum München eingesetzt.

Aus diesem Arbeitsgebiet entstand auch das Firmenzeichen der FM als typischer Teil eines Elektrokardiograms, aus grafischen Gründen dargestellt auf dem Bildschirm der seinerzeit noch häufig verwendeten runden Oszillographenröhre. So, als wäre das eine Verpflichtung, hat die Firma immer wieder richtungsweisende elektromedizinische Geräte geschaffen.

1973 wurden für die AEG Hochspannungs-Trennverstärker und Elektronik für die Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ) des Staudammprojekts „Cabora Bassa“ in Südafrika entwickelt und gefertigt.

1976 schied Herr Meletzki aus und gründete eine eigene Firma für spezielle, rundstrahlende Lautsprecher und später auch andere Audioprodukte.

Seit dem wird die FM Elektronik von Peter Feucht als selbsthaftender Inhaber und der Prokuristin Frau Bärbel Mücke geführt.

Es gelang den Physiker Dr. Spitzmann als Mitarbeiter zu gewinnen, der einen kompletten Mikro-Rechner auf einer sog. kleinen Europakarte entwickelte und somit der Firma FM als einer der ersten in Berlin den Zugang zu rechnergesteuerter Elektronik eröffnete.
Damit wurde die breite Grundlage der Firma geschaffen, die auf den Säulen Analogtechnik, Digital- und Mikroprozessortechnik und Fähigkeiten im Maschinenbau ruhte. Es konnten viele Projekte angegangen werden, die unter anderem von der Messtechnik für den Bereich der Energietechnik über die Leistungselektronik selbst wie auch in den Bereich der Medizingerätetechnik reichte.

 

Neben anderen wurden folgende Projekte durchgeführt:

1978: Breitband-Frequenzmodulationssystem für die genaue Meßwerteübertragung der Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ) in Nelson-River, Kanada.

1979: Mikroprozessor-basiertes Netzwerk (PUC) zur Patientenüberwachung, zur allgemeinen Datenerfassung sowie zur Steuerung von Gerätefunktionen am Krankenbett.
Es war angedacht, dieses seiner Zeit vorauseilende Netzwerk der Fa. Siemens Medizintechnik in Erlangen anzudienen. Aus konzerntheoretischen Überlegungen konnte sich das damalige Management nicht dafür entscheiden. Es wurde aber eine über 15 Jahre andauernde und auf gegenseitigem Vertrauen beruhende Zusammenarbeit mit dem Bereich Medizintechnik der Firma Siemens in Erlangen begründet, in der verschiedene Patente und Geräte entstanden.

1980: Ultraschall-Holographiegerät zur Behälterprüfung in Kernkraftwerken (Lizenz BAM).

1983: Prüfrechner (Eigenentwicklung eines Vorläufers des „Industrie-PC’s“) zur Messwert-Erfassung und Statistik-Weiterverarbeitung zur Überwachung von Produktionsanlagen und Werkzeugmaschinen (mit Sachverständigen-Gutachten).

1984: 120-KW-Stoßstromanlage (20V/6000A) für den Berliner Energieversorger BEWAG

1988: Freiprogrammierbarer 7-Phasen-Signalgenerator (Elektrizitätszählerprüfung).

1989: Hochfrequenz-Chirurgiegerät mit Mikroprozessorsteuerung (Siemens Erlangen).

1990: Tragbares, kalibriertes Messgerät zu automatischen Aufzeichnung der Leistungs- und Steuerkennlinien von Hochfrequenz-Chirurgiegeräten.

1990: DC-Breitband-Modulverstärkersystem (+/-450V/+/-15A/DC…1MHz).

1991: Operationsleuchten-Elektronik.

1991: Tragbare Drehstromquelle (3x Strom & 3x Spannung) für die Energiezählerprüfung.

1993: Hochspannungs-Resonanznetzteile zur Ozonerzeugung (1…6 kW / 8…12 kV).

1994: Hochpräzise, geschaltete Strom- u. Spannungsverstärker für die Zählerprüfung.

1996: Schnelle DC-Hochleistungsverstärker (DC…150 kHz / 2,5…4 kW) angewendet z.B. für Netz-Simulation und die Entwicklung der modernsten Energie-Sparlampen ( Automobilscheinwerfer) bei praktisch allen namhaften Lampenherstellern.

1998: Entwicklung des Befeldungsgerätes MF 150 für die Befeldung nach D. Broers. Damit hat die sehr interessante Zusammenarbeit mit D. Broers und P. Feucht bezüglich der Anwendung nichtthermischer magnetischer Felder begonnen.

1999: Magnetfelderzeuger für ein Feld mit 10…13 Mega-Volt-Ampere / 100 kHz, ein medizinisches Großgerät für die Beseitigung von Gehirntumoren (Glioblastomen) nach dem Dr.-Jordan-Verfahren.

2000: Aufstellung und Installation des Magnetfelderzeugers in der Charité Berlin.

2001 bis 2010: Durchführung der Zulassung des Verfahrens nach dem europäischen Medizin-Produktegesetz und technische Begleitung der klinischen Zulassungsstudie.

2004: 100 kW Mittelfrequenz-Prüfanlage für die Prüfung von Wicklungen großer Kraftwerks-Generatoren (Dynamowerk-Berlin)

6.06.2005 Verkauf des Bereichs technische Elektronik und medizinische Großgeräte an die Firma MagForce AG Berlin (Geschäftsführer Dr. Jordan)

Danach freie Mitarbeit von Herrn Feucht in der Nachfolgefirma „MT MedTech Engineering GmbH“ am Magnetfelderzeuger zur Erreichung der Serienreife bis 2010.

2005: P. Feucht, Bärbel Mücke und D. Broers beteiligen sich an der Mega Wave GmbH von Prof. Dr. Pries in Bad Wörishofen und bringen die Entwicklung des Gerätes MF 150 ein.

2006: Begleitung der medizinischen Zulassungsstudie für das Befeldungsgerät MF 150 und dessen Zulassung als Medizinprodukt.

2007: Entwicklung und Fertigung des Naturfeldstabilisators NFS 8, dessen Titel eigentlich auf „Natur-Feld-Simulator“ lauten sollte.

2011: Die Gesellschafter Feucht, Mücke u. Broers verlassen gemäß einer Ausstiegsklausel einvernehmlich die Mega Wave GmbH und geben ihre Anteile zurück. Die Wortmarke Mega Wave® verbleibt bei der Mega Wave GmbH in Bad Wörishofen.

2011: Umzug der FM Elektronik nach Berlin-Lankwitz.

2011: Neuentwicklung des Befeldungs-Generators BF 150, eines Gerätes zur „Befeldung nach D. Broers“ mit synchroner Wiedergabe akustischer und optischer Reize.

2012: Die FM Elektronik fertigt vertragsgemäß für die Mega Wave GmbH in Bad Wörishofen eine größere Stückzahl von Befeldungsgeräten, eine Variante des Typs MF 150, die unter dem Namen „MW 150, Therapieverfahren nach Prof. Dr. med. habil. Wolfgang Pries“ auf den Markt kommt.

2013: Das weiterentwickelte Befeldungsgerät MF 150 A wird von FM Elektronik unter eigenem Namen zugelassen und angeboten. Aufbau eines Anwender- und Schulungsnetzwerkes für die deutschsprachigen Länder Europas.

2014: Neu-Zulassung des Befeldungsgerätes MF 150 A – H, einer Weiterentwicklung des Praxisgerätes mit Kapselablage und automatischem Kapsel-HF-Test.

2015: Vollzertifizierung nach DIN EN ISO 13485 für die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von elektromedizinischen Geräten.