Begriffe, die mit dem Namen Dieter Broers verbunden sind

Die Befeldung nach D. Broers ist der Begriff, den die Fa. FM Elektronik für ihre Geräte ab 1999 zu Ehren von Dieter Broers für das von ihm entdeckte Verfahren (die medizinische Anwendung der gepulsten 150-MHz-Magnetfelder) geprägt hat.

Alle zuvor bekanntgewordenen Hersteller verwendeten für ihre Geräte ihren Firmennamen oder andere künstliche Wortschöpfungen ohne Bezug zum Entdecker des Verfahrens. So ist auch seiner Zeit der Name „Mega Wave“ (eine Wortschöpfung von D. Broers) 1989 für die Firma „MEDI-LINE GmbH (Medizintechnik)“ in Berlin / Storkow entstanden.

2014 hat die FM Elektronik die Anmeldung der Wortmarke „Befeldung nach D. Broers“ beim Deutschen Patent- und Markenamt veranlasst.

Der Begriff „Befeldung“ ist nachweislich 1990/91 von D. Broers und U. Kullnik geprägt und danach in deutsch- und englischsprachlichen, wissenschaftlichen Veröffentlichungen verwendet worden, um das Verfahren der Anwendung von athermischen 150-MHz-Magnetfeldern (2 Meter Wellenlänge) abzugrenzen von der Applikation energiereicher Strahlung insbesondere unterhalb der Lichtwellenlänge von etwa 400 Nano-Metern, wie UV-Licht bis Röntgen- und Teilchenstrahlung.

Der Begriff „Befeldung“ erschien zwingend, als man mit Hilfe eines eigens dafür aufgebauten Hohlleiters von 2 Meter Durchmesser in der FU Berlin, Institut für Experimentalphysik, Prof. Dr. K. D. Kramer, untersuchte, ob die beobachteten biologischen Wirkungen einwandfrei das Ergebnis des magnetischen und nicht auch des dazugehörigen elektrischen Feldes waren. Ergebnis: Es war das Magnetfeld!


Zum Begriff „Strahl“:

Um eine Bestrahlung durchzuführen, bedarf es eines Strahles. Damit man überhaupt von einer Bündelung der Energie in einem Strahl sprechen kann, sollte dessen Durchmesser mindestens 30-bis 100-mal größer sein als die Wellenlänge der verwendeten Energie. Bei 150 MHz, entsprechend 2m Wellenlänge, müßte dieser Strahl 60- bis 200-Meter Durchmesser haben. Der Begriff „Strahl“ ist also angesichts der verwendeten Befeldungskapseln von 7 cm Durchmesser und der Länge eines Menschen mit 1 bis 2 Metern realistischer weise nicht sinnvoll.

Der Begriff „Broerssches Fenster“ wurde ursprünglich für den Effekt geprägt, dass die biologischen Wirkungen bevorzugt zwischen einer unteren und einer oberen Intensitätsstufe, also in einem „Intensitätsfenster“ einer Befeldung beobachtet werden.

Später stellte sich heraus, dass der Begriff eines „Fensters“ auch auf die verwendete Trägerfrequenz von 150 MHz angewendet werden kann. Eine Reihe athermischer Effekte kann zwar auch mit anderen Frequenzen realisiert werden, dann müssen aber meistens höhere Intensitäten aufgewendet werden.

Insbesondere, was die Beeinflussung der DNA anbetrifft, sind die 150 MHz und Vielfache dieser Frequenz effektiv, wobei die 4-fache Oktavierung 2400 MHz (2,4 GHz) ergibt. Das ist die in den Mikrowellen-Öfen benutzte Frequenz (12,5 cm Wellenlänge), wo z.B. die Energie-Absorption des Wassers ein Maximum hat.

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